VR-Worlds.de jetzt Live auf Shipyard/Docker und Hetzner Infrastruktur

Einleitung

Nach einigen Wochen Arbeit ist die neue Infrastruktur von "Virtual Reality Worlds" nun endlich live gegangen.

Die Überlegungen

Nachdem die bisherige Infrastruktur um weitere Services erweitert werden sollte haben wir uns angesehen, ob ein Hosting bei Amazon AWS noch die beste Alternative ist.

Kostenfaktoren sprechen für Hetzner

Die gehostete Infrastruktur kostete uns bereits monatlich mehr, als ein "Dedicated Server" bei Hetzner. Daher haben wir uns entscheiden eine Lösung für 32€ im Monat für einen Server mit folgenden Eckdaten:

  • Intel Core i7-920 (8 Cores)
  • 2x HDD 1,5 TB SATA
  • 6x RAM 2048 MB DDR3

Die Verwaltung der Server ist auch bei Hetzner sehr einfach über eine Web-GUI möglich:

Docker Container oder Virtuelle Maschinen

Prinzipiell ist es natürlich möglich Docker und VM-Hosts zu kombinieren, aber in unseren Umfeld mit relativ wenig Internet Services bot es sich an nur eine Technologie einzusetzen.

Wir haben uns für Docker entschieden, da es folgende Vorteile bringt:

  • Einfache Management der Container (via Shipyard)
  • Geringerer Aufwand in der Administration, da nicht für jede virtuelle Maschine das Betriebssystem zu betreuen ist
  • Geringerer Verbrauch von Server-Ressourcen durch Wegfall des Betriebssystem-Overheads für jeden Service
  • Bessere Skalierbarkeit bei Erweiterungen durch Nutzung von Docker-Swarm

Überblick über die Architektur unterschiede und warum Docker für uns die günstigere Alternative ist:

Shipyard für die Administration

Mit Shipyard ist es einfach möglich, dass man seine Docker Umgebungen über eine einheitliche Web-GUI steuert.

Die Installation von Shipyard gestaltet sich recht einfahc und wird direkt in Docker installiert:

[root@CentOS-73-64-minimal gitlab]# curl -sSL https://shipyard-project.com/de

Nach der Installation werden der Zugang, sowie der Standard Account und Passwort mitgeteilt:

Shipyard available at http://176.9.8.86:8080  
Username: admin Password: shipyard  

WICHTIG: Natürlich muss man sich nach dem erstmaligen Anmelden sofort einen neuen Account anlegen und den Standard-Account löschen:

Über Shipyard hat man nun einen einfachen Überblick über die laufenden Container:

Fazit

Neben der Cloud Technologie und den Handling von vielen virtuellen Maschinen bietet sich es an, über eine Lösung mit Dedicated Server und Docker nachzudenken.

Durch die Verwendung von Docker verliert man gegenüber der Cloud wenig Flexibilität.

Virtuelle Maschinen und die darin enthaltenden Betriebssysteme sind aufwendiger in der Wartung und fressen unnötige Hardware-Ressourcen.

Durch die nun von genutze Lösung sparen wir unter dem Strich sofort laufende Kosten und Administrationsaufwände.